Dröper

Dröper ist eine Siedlung im Stadtteil Oesede der selbständigen Stadt Georgsmarienhütte in Niedersachsen.

Dröper liegt im so genannten Osnabrücker Land zwischen der Stadt Osnabrück im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden. Das gesamte Osnabrücker Land ist kultur-geografisch rein westfälischer Natur. Der westfälische Einfluss reichte historisch weit entlang der Ems hoch und in Niedersachsen bis weit in die Heide und ging bis in das Oldenburgische und Hannoversche hinein.
Dröper liegt ferner am Ufer der Düte (und des Brehnbachs!) im Osnabrücker Land inmitten des „Osnabrücker Hügellandes“. Im Süden wird es durch den Musenberg begrenzt, der bereits einen Teil des Teutoburger Waldes (dessen alter Name Osning ist) darstellt. Damit grenzt Dröper auch unmittelbar an den Naturpark Teutoburger Wald. Die Höhenlage an der Düte beträgt 64 m ü. NN. Der höchste Punkt der Siedlung befindet sich am Musenberg bei 190 m ü. NN.
Dröper gleicht geologisch betrachtet dem Osnabrücker Umland (siehe dort). Die vorhandenen Böden sind stark lehmig / bindig, eignen sich daher durchaus für den Ackerbau.
Dröper liegt in der warm-gemäßigten Klimazone. Bestimmend sind West- und Nordwestwinde, die im Sommer kühles und im Winter mildes regnerisches Wetter mit sich bringen können. Die Wetterlage ist daher unbeständig.
von Norden beginnend im Uhrzeigersinn:
Viele der alten Bauerschaften im Umfeld Osnabrücks tragen sächsische Orts- und Flurnamen und bestätigen damit, dass die Region bereits im frühen Mittelalter ins Blickfeld der Geschichte trat. Urkunden tauchen aber erst gegen Ende des Jahrtausends auf. Dröper (früher Throp, Thorp) ist sicherlich bereits vorher besiedelt und urbar gemacht worden. Ursprünglich bestand das Gebiet aus dichtem Wald. Es wuchsen Buchen und Eichen. In den Niederungen wuchsen Eschen und Erlen sowie auf sandigem Boden Birken.
Namentlich wurde Dröper erstmals 1118 erwähnt. Die Siedlung wird mit der damaligen Bezeichnung Throp belegt. An die alte Begrifflichkeit erinnert heute noch der Name Droops Hof. Damals tagte das Holzgericht in Dröper, währenddessen ein Vertrag der Markgenossen von Oesede mit dem Kloster Iburg hinsichtlich der Nutzungsrechte des Klosters an Holz und Mast in der Oeseder Mark geschlossen wurde.
Quelle: Stadtgeschichte nach Rudolf Richter
Quelle: Stadtgeschichte nach Rudolf Richter
Quelle: Stadtgeschichte nach Rudolf Richter

Hauptverkehrsader von Dröper ist die Wellendorfer Straße. Dröper verdankt ihr sowie der angrenzenden B 51 seine gute Verkehrsanbindung an das regionale Oberzentrum Osnabrück. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist Dröper für viele Ansiedlungswillige aus dem Großraum Osnabrück erste Wahl: 15 Minuten Fahrzeit (KFZ) von hier zum Osnabrücker Zentrum ist ein Wert, der aus manchen Stadtteilen von Osnabrück selbst nicht erreicht werden kann. Auch die Busverbindung nach Osnabrück ist mit durchschnittlicher Taktzeit von 30 Minuten und Fahrzeiten um 20 Minuten durchaus akzeptabel.
Seit Mitte der neunziger Jahre ist Dröper stark gewachsen: Ab 1995 wurde das Baugebiet Averwettersfeld besiedelt (160 Wohneinheiten), Anfang 2009 kam das Baugebiet Dröper West, 60 Bauplätze, hinzu. Durch die Ansiedlung wurde der Siedlungsbereich Dröper erheblich deutlicher konturiert.
Vorbildlich ist auch die infrastrukturelle Erschließung (Kleinkraftwerk mit Wärme-Elektrokopplung). Die Versorgung sichert eine Bäckerei mit kleinem Zusatzsortiment, des Weiteren ist ein Getränkemarkt vorhanden, welcher sich seit Jahrzehnten in Familienbesitz befindet. Auch die Entsorgung (Kanalisation, Grünabfallsammelplatz) ist gesichert. Lediglich der Internet Anschluss (weniger als 1 MBit Download) lässt noch stark zu wünschen übrig.
Die Bürgerinitiative Dröper ist ein lockerer Zusammenschluss von Dröperanerinnen und Dröperanern, die Dröper durch ihre Aktivitäten und Projekte ein wenig „lebenswerter“ machen wollen. Die Initiative pflegt den lokalen Spielplatz.
Kultursoziologisch wertvoll ist auch der jährlich wiederkehrende Flohmarkt nahe dem Ortskern, bietet er doch Einblick in veräußerliche Bestandteile nachbarlicher Haushalte.
52.206198.08577Koordinaten: 52° 12′ N, 8° 5′ O

Border Terrier

Großbritannien
passend zum Gewicht
Der Border Terrier ist eine von der FCI (Nr. 10, Gr. 3, Sek. 1) anerkannte britische Hunderasse.

Der Border Terrier stammt aus dem Grenzgebiet („borders“) zwischen England und Schottland, wo er hauptsächlich zur Fuchs- und Dachsjagd eingesetzt wurde. Seine Herkunft ist unklar, wahrscheinlich hat er denselben Ursprung wie der Dandie Dinmont Terrier und der Bedlington Terrier. Schon im ausgehenden 18. Jahrhundert haben verschiedene Maler Terrier dargestellt, die dem heutigen Border Terrier ähneln, die Rasse, wie man sie heute kennt, hat sich aber erst später herausgebildet. Die Zucht begann Anfang des 20. Jahrhunderts und die Rasse wurde 1920 offiziell vom „Kennel Club“ anerkannt.
Der Border Terrier ist ein kleiner, ca. 32–37 cm großer (es gibt keine Größengrenzen im FCI-Standard des Border Terriers) und ca. 5,1 bis 7,1 kg schwerer Arbeitsterrier, der auch bei der Jagd eingesetzt wird. Er hat ein drahtiges, harsches, dreifaches Haarkleid in den Farben Rot, Weizen, Grizzle and Tan und Blue and Tan. Die Ohren sind hängend, eher klein, v-förmig an der Wange anliegend. Für ein rassegerechtes Aussehen sollte man ihn jeden 3. Monat trimmen.
Der kleine Gebrauchshund eignet sich zur Jagd auf Fuchs und „Raubzeug“, er ist lebhaft, widerstandsfähig und besitzt viel „Persönlichkeit“.

ÖBB 5147

GySEV 5147 oder 1446/2446
5147 511, 512 sowie 1446/2446 513-517
Die Reihe 5147 ist eine Dieseltriebwagenreihe der ÖBB sowie der Raaberbahn (GySEV).
Die Triebwagen der Reihe 5147 entsprechen technisch den Triebwagen der Reihe 5047, allerdings verfügt jede Einheit nur über einen Führerstand. Am anderen Ende des Fahrzeugs befindet sich ein Fahrgastübergang, an den ein weiterer Triebwagen fix gekuppelt ist. Daher spricht man von einem Doppeltriebwagen, auch wenn jedes Fahrzeug eine eigene Nummer besitzt.
Fünf solcher Doppeleinheiten wurden ab 1992 an die ÖBB geliefert, eine weitere an die GySEV. Die ÖBB-Fahrzeuge kamen auf den Strecken rund um Wiener Neustadt, hauptsächlich auf der Leobersdorfer Bahn sowie auf der Mattersburger Bahn, und auf der Marchegger Ostbahn zum Einsatz. Vereinzelt kamen sie sogar bis Sigmundsherberg oder nach Marchegg. Mitte 2012 wurden alle fünf ÖBB-Doppeleinheiten an die GySEV verkauft und bekamen folgende Nummern:
5147-Doppeleinheit am Gerichtsberg
5147 511/512 der Raab-Ödenburg-Ebenfurter Eisenbahn in der Haltestelle Lukácsháza alsó
kkStB · BBÖ · ÖBB
Österreichische Privatbahngesellschaften: NÖSchBB · ROeEE · StLB · WLB

Papilio grosesmithi

Papilio grosesmithi ist ein Schmetterling aus der Familie der Ritterfalter (Papilionidae), der ausschließlich auf Madagaskar zu finden ist.

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 90 bis 100 Millimetern. Die Vorderflügel sind schwarz und sind in der Basalregion stark mit gelben Schuppen bestäubt. In der Submarginalregion befindet sich vom Apex bis zum Innenrand, eine Reihe gelber Flecken, deren Flecken Richtung Innenrand stetig größer werden. Daneben befindet sich nach dem oberen Drittel des Flügels, vom Außenrand gesehen, eine weitere Reihe, wesentlich größerer, gelber und ellipsenförmiger Flecken durch die Postdiskalregion zur Diskalregion und schließlich zum Innenrand. Auf dem Rest des Flügels sind wenige, gelbe und unterschiedlich große Flecken verteilt. Die Hinterflügel sind ebenfalls schwarz. Der stark gezahnte Außenrand ist hat einen Schwanzfortsatz. Zwischen Submarginalregion und Postdiskalregion befinden sich mehrere mittelgroße, gelbe Mondflecken. Die gelben, großen, ellipsenförmigen Flecken von den Vorderflügel verschmelzen auf dem Hinterflügel zu einer Binde, welche Richtung Innenrand zunehmend dünner wird und am Vorderrand ein braunes Auge mit wenig blauer Farbe einschließt. Ein weiteres Auge befindet sich im Analwinkel. Dieses ist schwarz, rot und blau. Die Basalregion sowie der Bereich zwischen Mondflecken und Binde ist stark mit gelben Schuppen bestäubt.
Die Unterseite der Vorderflügel hat starke Ähnlichkeit mit der Oberseite. Alle Flecken sind wesentlich stärker ausgeprägt. Die Unterseite der Hinterflügel ähnelt auch stark der Oberseite, allerdings sind alle Merkmale verstärkt anzutreffen. Die Unterseite ist nun nicht mehr bestäubt und die Region um den Körper wird von einem gelben Bereich geprägt, durch den, wie auch durch den Rest des Flügels, schwarze Adern bohren. Zwischen Binde und Mondflecken befinden sich zahlreiche Flecken, die gelb, blau und schwarz sind.
Es gibt im Flügelmuster keine Geschlechtsunterschiede, beide haben die gleichen Flügelzeichnungen und denselben Körper, welcher schwarz ist, auf dem sich gelbe Streifen befinden.
Papilio grosesmithi ist endemisch im westlichen Madagaskar und kommt dort in Laubwäldern vor.
Papilio grosesmithi gilt auf der Roten Liste gefährdeter Arten als bedroht. (Stand: 2008)

Impigno

Impigno ist eine Weißweinsorte, die in der italienischen Weinbau-Region Apulien kultiviert wird. Der Name Impigno bedeutet übersetzt Faulpelz und war um 1900 ein gebräuchlicher Spottname für Bauern. Es heißt jedoch, dass die Rebsorte diesen Namen erhielt, da ein Bauer namens Impigno aus Ostuni diese Sorte in die Appellation Martina Franca einführte. Erstmals beschrieben wurde sie durch die Ampelographen Gaudio und Giusto.
Die Rebsorte wächst vorrangig in den Hügellagen nördlich von Brindisi. Hauptanbauflächen findet man bei Ostuni. Dort findet der Weißwein Eingang in den DOC-Wein Ostuni Bianco. Der Wein der spätreifenden Sorte wird zumeist mit anderen Sorten wie Francavidda aber auch Verdeca oder Bianco d’Alessano verschnitten.
Siehe auch den Artikel Weinbau in Italien sowie die Liste der Rebsorten.
In der Ampelographie wird der Habitus folgendermaßen beschrieben:
Die Rebsorte reift ca. 30 Tage nach dem Gutedel und gehört damit zu den Rebsorten der mittleren dritten Reifungsperiode (siehe das Kapitel im Artikel Rebsorte). Sie gilt somit als spät reifend.
Impigno ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera).

Mohhamareza Torabi

Mohhamareza Torabi (* 5. September 1991) ist ein iranischer Grasskiläufer. Er startet seit 2010 in FIS-Rennen, nahm an der Juniorenweltmeisterschaft 2010 teil und fuhr 2012 seine ersten Weltcuprennen.

Torabi nahm bisher nur an Grasskirennen in Dizin in seinem Heimatland teil. Er fuhr im Juli 2010 die ersten FIS-Rennen und erzielte als Zehnter des Slaloms seine erste Top-10-Platzierung. Im August folgte die Teilnahme an der Juniorenweltmeisterschaft 2010, bei der er mit Platz 12 im Slalom und Rang 14 in der Super-Kombination zwei Platzierungen im Mittelfeld erzielte, in Riesenslalom und Super-G aber ausschied bzw. disqualifiziert wurde. Im Juli 2011 und Juli 2012 nahm Torabi wieder an den FIS-Rennen in Dizin teil, ehe er im August 2012 erstmals bei drei Weltcuprennen startete. Nachdem er im Riesenslalom disqualifiziert worden war, belegte er in den beiden Super-G die Plätze 19 und 21, womit er im Gesamtweltcup der Saison 2012 den 52. Platz erzielte.
Im Winter nimmt Torabi seit 2008 auch an FIS-Rennen und iranischen Meisterschaften im Alpinen Skisport teil. In FIS-Rennen fuhr er bislang viermal unter die besten 15.

Christine Lauterburg

Christine Lauterburg (* 12. März 1956 geboren in Bern) ist eine Schweizer Sängerin und Schauspielerin. Neben Eigenkompositionen interpretiert Christine Lauterburg oft Lieder aus dem Fundus der Schweizer Volksmusik auf ihre eigne, persönliche Art und haucht ihnen auf diese Weise ein neues Leben ein. Während die meisten zeitgenössischen Schweizer Musiker auf der Basis angelsächsischer Musik aufbauen, orientiert sich Christine Lauterburg an den lokalen musikalischen Wurzeln. Sie musiziert solo und in unterschiedlichen Formationen und Projekten. Christine Lauterburgs Musikstil wird mit Schweizer Volksmusik, Folk, Pop, Techno, Worldmusik etc. bezeichnet, wobei die Begriffe ihrem vielfältigen Schaffen nicht gerecht werden.

Christine wächst in einer künstlerisch engagierten Familie in Bern und Bolligen auf. Ihr Vater Hans Ruedi Lauterburg und die Mutter Lotti Lauterburg-Wunsch arbeiten gemeinsam als freiberufliche Grafiker. Christine lernt das Geigenspiel und macht nach Ende der regulären Schulzeit eine Ausbildung zur Lehrerin und später eine Zweitausbildung an der Schauspielschule Bern.
Christine tritt in den frühen achtziger Jahren nach Abschluss der Schauspielschule vor allem als Schauspielerin im Theater und Filmen auf. Es sind dies Filme wie «Eine vo dene» 1981, Bruno Nick, «E Nacht lang Füürland» 1981, Clemens Klopfenstein/Remo Legnazzi, «Akropolis Now» 1983, Hans Liechti, «Der Ruf der Sibylla» 1984, Clemens Klopfenstein, «Alpenglühen» 1987, Norbert Wiedmer/Silvia Horisberger, «Macao oder die Rückseite des Meeres» 1988, Clemens Klopfenstein, «Mikes Brother», «Restlessness» 1991, Thomas Imbach. Es sind Schweizer Filme, über die Aufbruchstimmung in den Achtzigerjahren, wo es unter anderem auch darum ging Freiräume zur Entfaltung utopischer Ideen zu erkämpfen.
Ab 1980 tritt Christine aber auch mit verschiedenen Gruppen als Musikerin auf und setzt sich dabei mit den musikalischen Wurzeln, der Schweizer Volksmusik auseinander. Christine besucht einen Jodelkurs und bildet sich selber weiter. Mit dem Jodel, den sie auf ihre persönliche Art weiterentwickelt, erreicht sie eine natürlich anmutende und berührende Intensität. Später lernt sie ihren Gesang mit dem Langnauerörgeli zu begleiten. Die ersten Aufnahmen als Sängerin macht Christine 1987 für die Filmmusik zu „Macao oder die Rückseite des Meeres“ von Clemens Klopfenstein.
Ende der Achtzigerjahre wendet sich Christine ganz der Musik zu. „Endlich mit über dreissig jahren habe ich herausgefunden was ich singen kann: nämlich Lieder in meiner Sprache und den uralten Juhz“. 1991 erscheint Christines erstes Album „Schyinge Platte“ im Duo mit Res Margot. 1994 erschien „Echo der Zeit“ als Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Volksmusikkenner Cyrill Schläpfer und dem Dancefloor Produzenten Pascal de Sapio mit der Idee Schweizer Volksmusik mit aktueller Tanz- und Popmusik zu verbinden. Für die Produktion wurde ein Teil der Stimmaufnahmen ausserhalb des Studios z.B. unter der Eisenbahnbrücke am Uferweg der Aare oder über der Baumgrenze der Alpen gemacht. Die Verbindung von Tradition und Moderne führte zu teilweise heftigen Reaktionen aus Kreisen der traditionellen Volksmusik. Der Eidgenössische Jodlerverband zum Beispiel befand: „Was Lauterburg singt, ist keine Kultur“ und es gab Kommentare wie: „ein hässlicher Eingriff in unsere Jodelkultur“. Andererseits gab es aber auch Lob selbst aus traditionellen Musikerkreisen und „Echo der Zeit“ blieb 19 Wochen lang in der Schweizer Hitparade.
Anfangs Neunzigerjahre konzertiert Christine unter dem eigenen Namen und in verschieden Formationen wie Trio 9, Flädermüüs mit Housi Wittlin, als Sängerin in der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien, Kanada, USA, Ecuador, China und Afrika. 1994 erscheint mit „Trio 9 – Live im EI International“ eine CD die neben Mundartlieder von Housi Wittlin auch einige Lieder von Christine enthält. 1996 erscheint die CD „Paradiesvogel“, welche an der Musik von „Echo der Zeit“ anknüpft aber auch Sprachelemente und Musikstyle aus anderen Ländern enthält. Christines Interpretation des alten Volksliedes „S’Vreneli vom Guggisberg“ ist ein Erfolg und bleibt während 9 Wochen in der Schweizer Hitparade.
In unterschiedlichen Projekten wirkt Christine als Sängerin zusammen mit Corin Curschellas und Walther Lietha in den Formationen eCHo und Doppelbock. Aus dem Fundus alter Überlieferungen werden Schweizer Volkslieder neu interpretiert. Das Resultat ist eine Schweizer Folkmusik, welche sich deutlich vom musikalischen Mainstream unterscheidet. In dieser Zeit entstehen eine Reihe von CDs: «S hät deheim en Vogel xunge» (2000), «Pro Helvetia» (2001), «Rund um de Buuchnabel» (2003), «Obio!» (2006), «Schnitter – i hole di o» (2007), Voodoo-Jodel (2009).
2001 singt Christine auf dem Weltmusik-Kinderalbum ‚Muku-Tiki-Mu‘ unter Unesco-Patronat mit Roland Zoss das ‚Murmeli‘, ein Jodellied für Kinder. Von Res Schmid am Schwyzerörgeli begleitet. In den Musikhörspielreihen ‚Güschi‘ und Jimmy Flitz Schwyzermuus spielt sie im Bund mit namhaften Schweizer Künstlern diverse Tierrollen. Ebenso im Adventsmusikspiel Jimmy Flitz ChinderWiehnacht, das drei Musik- und Sing-Generationen alljährlich in Rap, Jodel, Folkrock und Chorgesang unterm Kirchendach vereint.
Im Sommer 2002 finden zwei aussergewöhnliche Gastauftritte statt: Zusammen mit dem amerikanischen Gesangskünstler Bobby McFerrin am Festival „Live At Sunset“ im Landesmuseum in Zürich und am Alpenmusikabend der Expo02 zusammen mit dem Volksmusiker Hubert von Goisern aus Oesterreich. 2002 und 2003 singt und musiziert Christine mit Max Lässer und seinem Überlandorchester. Das Konzert im Kammgarn Schaffhausen wird aufgezeichnet und 2004 auf DVD veröffentlicht. 2003 singt Christine im Duett mit Michael von der Heide im Lied Madeleine von Abbé Joseph Bovet (1879 – 1951) auf Heide’s Album „Helvetia“. Christine spielt und singt im erfolgreichen Theaterstück „Dällebach Kari“ welches in den Sommer 2006 und 2007 unter freiem Himmel auf dem Gurten bei Bern aufgeführt wird.
10 Jahre nach „Paradiesvogel“ erscheint 2006 das vierte Soloalbum „Alles bleibt anders“. Christine entwickelt ihre musikalische Vielfalt weiter. Sie mischt traditionelle Elemente mit wummernden Bässen, pumpenden Beats, luftig leichtem Ambient und setzt darauf ihre unvergleichbare Stimme mit dem ureigenen Juhchz. „Alles bleibt anders“ heisst das erste Stück, das letzte ertönt erst nach dem 32-minütigen Rauschen eines Bergbachs und heisst „Nichts bleibt gleich“.
Die Tanzkompanie „d’Schwyz Tanzt“ welche sich für den Volkstanz und Schweizer Brauchtum engagiert, steht konsequent für eine lebendige, offene und zeitgenössische Schweiz, welche sich gleichzeitig ihrer kulturellen Wurzeln bewusst ist. Christine wirkt als Schauspielerin und Musikerin in den Stücken „putzt und gstrählt“ 2006 und „Salz-Sel-Salina“ (2008/2009) mit.
Jürg Steigmeier ist ein brillanter Erzähler und Kenner von Schweizer Sagen, der mit vollem Einsatz von Körper und Sprache Figuren erschafft und sie zum Leben erweckt. Christine und der Musiker Dide Marfurt musizieren zu den Geschichten, den Sagen und Märchen aus alten Zeiten. „Chilte und Wybe“ (2007) und „Pureschlau“ (2008) sind Stücke die fast ausschliesslich auf verschiedenen Bauernhöfen in der Schweiz aufgeführt wurden.
2008 formierte sich Christine Lauterburg unter dem Namen Aërope mit den vier bekannten Schweizer Musikern Andi Hug am Schlagzeug, Hank Shizzoe an Gitarre, Michel Poffet am Bass und Markus Flückiger mit Handorgel zu einem neuen musikalischen Horizont. Die vier Musiker, die alle in verschiedenen Musikstilen zu Hause sind, unterstreichen die verspielte Synthese von neu inszenierten alten Lieder mit zeitgenössischen Tönen. Die raffiniert facettenreiche Musik von Aërope markiert ein weiterer Höhepunkt in Christines musikalischem Schaffen.
Im Frühling 2010 spielt Christine das Album „Allein“. Die Musik entstand auf einer Wanderung aus städtischem Gebiet hinauf zum Seebergsee, welche Christine allein unternahm. Im Rucksack hatte sie ein Aufnahmegerät, mit welchem sie an inspirierenden Orten neun eigene Lieder und traditionelle Volksmusikstücke von Max Huggler aufnahm. Die Stücke wurden teilweise von Hank Shizzoe im Studio später ergänzt und mitproduziert.
Obschon Christine oft allein mit ihrem Soloprogramm unterwegs ist und spielt, musiziert sie gleichzeitig in erstaunlich zahlreichen Formationen und Projekten gemeinsam mit anderen Musiker im In- und Ausland. Christine spielt zwischendurch auch in Theaterstücken mit. Hier eine Liste der gegenwärtigen Aktivitäten:
mit eCHo
mit Doppelbock
Andere

Elizabeth Berkley

Elizabeth Berkley (* 28. Juli 1972 in Farmington Hills, Michigan) ist eine US-amerikanische Fernseh-, Film- und Theaterschauspielerin.

Berkley wuchs in einem wohlhabenden Teil Michigans auf und besuchte die Cranbrook Kingswood School in Bloomfield Hills. Bereits im Alter von vier Jahren nahm sie an Tanzkursen teil. Ende der 1980er Jahre zogen ihre Eltern mit ihr in die Nähe von Los Angeles. Kurz darauf stieg ihre Bekanntheit als Jessica „Jessie“ Myrtle Spano in der Sitcom California High School (Saved By the Bell), in der sie zwischen 1989 und 1993 zu sehen war. 1992 war Berkley auch in zwei Episoden der Serie Baywatch zu sehen.
Abgesehen von der Rolle in California High School wurde Berkley besonders als Hauptdarstellerin in dem kontroversen, 1995 erschienenen Film Showgirls als Nomi Malone bekannt. Der mit Sex und Nacktheit vollgeladene Film erhielt in den USA eine Altersfreigabe von NC-17 und spielte an den amerikanischen Kinokassen weniger als die Hälfte seines auf 45 Millionen Dollar geschätzten Budgets ein. Er brachte Berkley 1995 die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin ein und gilt trotz späterer Erfolge auf dem Videomarkt als Berkleys Karrieretiefpunkt. In der Folge spielte sie zunächst überwiegend kleinere Rollen, etwa 1997 The Real Blonde und 2001 in Woody Allens Im Bann des Jade Skorpions. Außerdem hatte sie einige Engagements in Theaterproduktionen, so 1999 in der Rolle der Honey Bruce in der Londoner Theaterversion des Filmes Lenny und 2005 als Bonnie im Off-Broadway-Theaterstück Hurlyburly an der Seite von Eddie Izzard.
Von 2008 bis 2009 spielte Berkley in mehreren Folgen der Serie CSI: Miami die wiederkehrende Rolle der Julia Winston, zusätzlich war sie 2009 in mehreren Folgen der sechsten Staffel von The L Word – Wenn Frauen Frauen lieben als Kelly Wentworth zu sehen.
Am 1. November 2003 heiratete Berkley den Künstler und Schauspieler Greg Lauren, Neffe von Ralph Lauren, in Cabo San Lucas. Mitte Juli 2012 wurden sie Eltern eines Sohnes.