Manfred Steiner (Skispringer)

Manfred Steiner (* 27. November 1962 in Wörgl) ist ein ehemaliger österreichischer Skispringer.

Sein erstes Weltcup-Springen absolvierte Steiner am 4. Januar 1980 in Innsbruck und wurde dort am Ende 77. Auch im zweiten Springen auf der gleichen Schanze 1981 kam er mit Platz 55 nur ins hintere Springerfeld und blieb ohne Punkte. Erst in Bischofshofen konnte er mit Platz 15 seinen ersten Weltcup-Punkt gewinnen. In den folgenden drei Weltcup-Springen zeigte sich ein klarer Aufwärtstrend. So erreichte er in Ironwood den 12. Platz und in Thunder Bay und Cortina d’Ampezzo jeweils den 6. Platz. Es dauerte anschließend über drei Jahre bis er an diesen Erfolg wieder anknüpfen konnte. Erst am 21. Januar 1984 konnte er mit Platz 3 in Sapporo auf der Normalschanze wieder in die vorderen Plätze springen und stand zudem erstmals auf dem Podium. Einen Tag später konnte er gar das Springen auf der Großschanze gewinnen. Bei den Olympischen Winterspielen 1984 erreichte Steiner den 41. beim Springen von der Großschanze.

Wiesendangen

Wiesendangen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Winterthur des Kantons Zürich in der Schweiz. Wiesendangen fusionierte auf den 1. Januar 2014 mit Bertschikon.

Der Name Wiesendangen stammt aus dem Germanischen ‚Wisuntwangas‘ (die Weide der Wisente). Das Wappen zeigt allerdings kein Gehörn des Wisent, sondern ein Steinbocksgehörn.

Blasonierung

Das Wappen wird auf die Herren von Wiesendangen zurückgeführt, die bereits ein Steinbocksgehörn als Motiv ihres Siegels verwendeten. Im 19. Jahrhundert fand ein Gemskopf als Wappenmotiv Verwendung. Mitte 1928 beschloss der Gemeinderat wieder das ältere Motiv als offizielles Wappen zu verwenden.

Wiesendangen liegt angrenzend nordöstlich der Stadt Winterthur. Im Gemeindegebiet liegen ebene Landwirtschaftsflächen, wo früher ein Riet (Sumpfgebiet) war, und kleinere, bewaldete Hügel, an deren Südhängen Weinbau betrieben wird. Das Dorfzentrum wird vom Wiesenbach, wie der Riedbach an seinem Oberlauf heisst, durchflossen und entwässert etwa die Hälfte des Gemeindegebiets.

Zum Gemeindegebiet gehören auch die Aussenwachten Attikon, Buch, Menzengrüt, Bertschikon, Oberbertschikon, Gundetswil, Meisberg, Liebensberg, Gündlikon, Zünikon, Stegen, Bewangen, Sammelsgrüt.

Der Ort wurde 804 erstmals urkundlich erwähnt. Dabei ging es um die Schenkung der Wiesendanger Güter des früheren Thurgau-Grafen Isanbard, Sohn von Graf Warin, am 29. Februar 804 an das Galluskloster. Wiesendangen gehörte damals wie auch Winterthur noch zum Thurgau und noch nicht zum Zürichgau, das durch Abtrennung aus dem Thurgau entstanden war. Wiesendangen wird wieder erwähnt, als am 27. November 1155 Kaiser Friedrich Barbarossa Bischof Hermann von Konstanz ein Diplom ausstellte. Darin sind die grundherrschaftlichen Besitzungen des Bistums aufgezählt, darunter auch Hof und Kirche von Winterthur und Wiesendangen. 1217 wurde erstmals ein Pfarrer erwähnt, der Leutpriester Gerung. Die Dorfgemeinde mit eigenen Organen und Dorfbürgerrecht hat sich im 14. und 15. Jahrhundert gefestigt. Mindestens seit 1465 waren die Schlossherrn von Hegi Inhaber der Vogtei Wiesendangen. Der erste evangelische Prediger von Wiesendangen hiess Ulrich Peter. Er stammte aus Elgg. Für 1748 zählte der Pfarrer 646 Personen zur Kirchhöri Wiesendangen, wovon 31 in fremden Kriegsdiensten und 37 auswärts arbeiteten. 1914 gab es eine grosse Kirchenrenovation.

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Wiesendangen vom Bauerndorf zur Wohngemeinde in der Agglomeration Winterthur.

Der 7-köpfige Gemeinderat setzt sich aus 5 Männern und 2 Frauen zusammen, mit folgender Parteizusammensetzung: 1 FDP, 3 Parteiunabhängige, 1 CVP, 1 EVP und 1 SVP. Gemeindepräsident ist Kurt Roth (FDP; Stand 2016).

Am 31. März 2015 lebten 6.092 Menschen in Wiesendangen, davon waren 480 Menschen aus dem Ausland.

Auf dem Gemeindegebiet von Wiesendangen befinden sich zwei Kirchen:

Das gut erhaltene Dorfzentrum entlang des Wiesenbachs wird dominiert von Häusern, die teils im 17. Jahrhundert gebaut wurden, der reformierten Kirche, die 1155 erstmals erwähnt wurde, und dem im 12. Jahrhundert erbauten Schlossturm. Der Dorfplatz mit seinen vielen Brunnen wurde 2004 neu gestaltet.

Wiesendangen verfügt über ein breites Angebot für Jugendliche. So gibt es zwei Jugendtreffpunkte, einen Fussballclub mit diversen Jugendmannschaften, einen Turnverein mit einer Jugendriege für Mädchen und Knaben, eine Cevi-Jungscharabteilung, einen ca. 800 Quadratmeter grossen Skate- und BMX-Platz, welcher von einem ortsansässigen Verein (OnWheels) unterhalten und ausgebaut wird. Berühmt ist auch der jährlich durchgeführte Wiesendanger Maskenball, welcher von der örtlichen Feuerwehr organisiert wird.

Altikon | Brütten | Dägerlen | Dättlikon | Dinhard | Elgg | Ellikon an der Thur | Elsau | Hagenbuch | Hettlingen | Hofstetten | Neftenbach | Pfungen | Rickenbach | Schlatt | Seuzach | Turbenthal | Wiesendangen | Winterthur | Zell

Ehemalige Gemeinden: Bertschikon | Oberwinterthur | Seen | Schottikon | Töss | Veltheim | Wülflingen

Kanton Zürich | Bezirke des Kantons Zürich | Gemeinden des Kantons Zürich

Ken Bugul

Ken Bugul (* 1947 in Ndoucoumane, Senegal) ist das literarische Pseudonym der senegalesischen Schriftstellerin Mariètou Mbaye Biléoma. Der Name kommt aus dem Wolof und bedeutet so viel wie eine die unerwünscht ist.

Bogul wuchs in einem polygamen Umfeld auf, ihr Vater war ein Marabut von 85 Jahren. Nach der Grundschule in ihrem Heimatdorf besuchte sie das Gymnasium Malick Sy in Thiès. Danach studierte sie zunächst ein Jahr in Dakar und setzte dann nach Erhalt eines Stipendiums ihre Studien in Belgien fort. 1980 kehrte sie in ihre Heimat zurück und trat als 28. Ehefrau in den Harem des Marabuts ihres Heimatdorfes ein. Nach dem Tod des Patriarchen kehrte Bugul wieder in die Großstädte zurück.

Von 1986 bis 1993 arbeitete sie für die NGO IPPF (International Planned Parenthood Federation) in Nairobi (Kenia), Brazzaville (Kongo) und Lomé (Togo). Im Benin heiratete sie einen Arzt und wurde Mutter einer Tochter. Heute lebt und arbeitet sie als Kunsthändlerin in Porto Novo im Benin.

Für ihre schriftstellerische Tätigkeit wurde sie im Jahr 2000 mit dem Grand Prix littéraire de l’Afrique noire für ihren Roman Riwan ou le Chemin de Sable ausgezeichnet.

Die schweizerische Dokumentarfilmerin Silvia Voser brachte 2014 ein filmisches Porträt, «Ken Bugul. Personne n’en veut»/«Ken Bugul. Niemand will sie», über die 68-jährige Autorin heraus.

Calcutta High Court

Der Calcutta High Court ist der älteste High Court in Indien.

Er wurde aufgrund des High Courts Act, 1861 geschaffen und nahm am 1. Juli 1862 seine Arbeit auf. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst den Bundesstaat Westbengalen und das Unionsterritorium Andamanen und Nikobaren. Der Hauptsitz ist in Kolkata und es gibt eine Außenstelle in Port Blair. Der Calcutta High Court ist derzeit mit 63 Richtern besetzt. Längstamtierender Chief Justice (Präsident) war Sankar Prasad Mitra. Trotz der offiziellen Namensänderung der Stadt im Jahr 2001 hat das Gericht als Institution seinen alten Namen beibehalten.

Das Gerichtsgebäude wurde 1872 im neogotischen Stil in der Form eines Belfried erbaut.

Koordinaten:

Thandi Modise

Thandi Modise (born 25 December 1959, Vryburg) is a South African politician, currently serving as chairperson of the National Council of Provinces.

She left South Africa in 1976 to join the African National Congress and received training in Angola. She returned to South Africa in 1978 as an Umkhonto weSizwe operative. She was arrested and imprisoned in 1979, becoming the first woman in South Africa to be jailed for MK activities.

She served as the Premier of North West from 19 November 2010 to 21 May 2014, when she was replaced by Supra Mahumapelo, also from the ANC, after the 2014 general election. 1 Thandi Modise

Synopsis: Deputy President of ANC Women’s League, Member of the NEC of the ANC, Council Member of the Robben Island Museum, Premier of North West Province. First name: ThandiLast name: ModiseDate of birth: 25 December 1959Location of birth: Huhudi township,Vryburg, North West Province

Thandi Modise, the youngest of six children, was born on 25 December 1959 in Huhudi township near Vryburg in the North West. Her father, Frans Modise, a railworker, was an African National Congress (ANC) activist.

The students uprising in 1976 in her area coincided with the threat that the Vryburg area in the North West would be incorporated into Bophuthatswana. There was a great deal of resistance from the people of Huhudi, and a violent and aggressive reaction from police. When Modise was shot at by police one day as she was walking down the road, she became convinced that joining the struggle was paramount. She decided to leave the country and join Umkhonto we Sizwe (MK) in exile.

In 1976 she slipped over the border into Botswana to join the ANC and was later transferred to Angola where she received military training at Nova-Katenga and Funda camps. At times there were only 30 women out of a total of 500 trainees. On some occasions she was the only woman in the camp.

After training she worked in the camps as a political commissar. Modise also received political education, sitting in open classrooms, under trees, in Dar es Salaam, Tanzania. In a camp of four companies, only Modise and one other woman had a senior rank, the rest of the women were rank and file soldiers. When they started training she was made a section commissar. Later, Modise became a commander. According to Modise, it was tough because some of the men did not really want to be commanded by young women.

In 1978 she returned to South Africa to work underground as an MK operative. She was arrested in 1979, while she was four months‘ pregnant. Modise received an eight-year jail sentence which she served at Kroonstad Prison and was the first woman in South Africa to be jailed for MK activities. While she was in prison, Modise enrolled for studies and completed her matriculation and a BComm degree in Industrial Psychology and Economics. She was released in 1988.

A lover of jazz, Modise sang soprano in the choirs in the MK training camps. Modise recalls the late Oliver Tambo, President of the ANC, singing with the choir on a visit to one of the camps. Modise also enjoys watching soccer. „That’s a pastime I developed in the camps. My favourite team was called the ‚People’s Club‘,“ says Modise.

Modise has remained committed to the Huhudi community. She started the African National Congress Women League (ANCWL) branch in Huhudi, and is a founder member of the Lesedi Community Clinic. Modise served on the ANCWL National Executive from 1991 to 1993, when she was elected deputy president a position she held until 2004. Between 1998 and 2004 she also served as chairperson of the Portfolio Committee on Defence and the Joint Standing Committee on Defence, and as a Member of Parliament. In addition, Modise serves as the Deputy Secretary General of the ANC and also a member of its National Executive Committee. On 19 November 2010 Modise was appointed Premier of North West province. In addition, she serves as the Chairperson of Council of the Robben Island Museum.

Thandi Modise has four children and lives in Johannesburg.

References: • Anon, (1994), Thandi Modise 24 January, [online] Available at [Accessed on 4 April 2004] • Anon, Thandi Modise, Ms, [online], from the South African Government Online, [online], Available at www.gov.za [Accessed 4 April 2011] • Modise, T and Curnow, R, Thandi Modise, a Woman in War in Agenda, No. 43, Women and the Aftermath, (2000), pp. 36-40. Further Reading: Thandi Modise – A woman in war The life and times of Thandi Modise: North West premier’s official CV just doesn’t check out

Last updated : 07-Jan-2015

This article was produced for South African History Online on 17-Feb-2011

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In July 2014, the NSPCA discovered a number of dead animals, including chickens, pigs, goats and geese, on a farm owned by Modise in Modderfontein, outside Potchefstroom in the North West Province. It was apparent that the animals had gone without food and water for more than a week, and 85 remaining pigs on the farm had resorted to cannibalising 58 dead pigs. No workers were present on the property. North West Police confirmed on 7 July that she will face charges of animal cruelty in violation of the Animal Protection Act. She responded to the claims by stating that she was „learning“ how to farm, and that she had appointed a farm manager, but he had abandoned his duties to attend to a family matter. Approximately four months later, it was reported that conditions on the farm had improved, that Modise’s cattle had been receiving sufficient food and were in an „acceptable condition“.

Folkets Hus Eydehavn

Koordinater:

Folkets Hus Eydehavn ble bygget ferdig i 1926, og bak sto fagforeningene på Eydehavn, Stokken Arbeiderparti, og kvinnegruppa i partiet.

Huset har fungert som kulturhus for den tidligere Stokken kommune, og har blant annet fungert som kino i 50 år, frem til 1988. Kinoen ble drevet av Eydehavn lydfilmteater A/L. Etter at aluminiumsfabrikken Nitriden ble nedlagt i 1975 og store nedbemanninger av Arendal Smelteverk, forsvant mye av behovet og det økonomiske grunnlaget for driften. Huset blir drevet etter dette på dugnad av noen få personer.

Pr. 2010 benyttes huset til lokale kulturarrangementer og private arrangementer. Det brukes under 1. mai-feiringer hvert år.

Huset inneholder i hovedetasjen en konsert- og teatersal med scene, og har 180 sitteplasser. I underetasjen er det møterom, salong og kjøkken med plass til arrangementer opp til 40 personer.

Fra 1995 til 2003 ble huset renovert for et par millioner kroner, penger som var gaver fra næringsliv og private. Nytt tak ble sponset med en pengegave på 100 000 kr fra Sparebanken Sør i 2010.