Miesen (Karosseriehersteller)

Die Firma Christian Miesen, seit Anfang 2004 firmierend als C. Miesen GmbH & Co. KG, ist ein deutscher Hersteller von Karosserien – heute insbesondere für Spezial- und medizinische Sonderfahrzeuge (Krankenwagen) – mit Sitz in Bonn.

Das ursprüngliche Unternehmen wurde am 1. Juni 1870 vom damaligen Wagenschmied Christian Miesen als Stellmacherbetrieb in Bonn gegründet. Zunächst entstanden Pferdekutschen und Pritschenwagen als individuelle Einzelanfertigungen. Dank hoher Produktqualität gelangte Miesen bei den Kunden schon bald zu einem guten Ruf. Infolge des steigenden Auftragsvolumens wurde es zur Jahrhundertwende in Miesens Werkstatt immer enger. Im Jahr 1901 erfolgte Umzug an den langjährigen Standort in der Dottendorfer Straße 165

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. Im gleichen Jahr entstand dort der erste pferdebespannte Miesen-Krankenwagen.

Die zunehmende Motorisierung führte bei Miesen bereits ab 1905 zum Bau erster Automobil-Krankenwagen und nach Ende des Ersten Weltkrieges zu einer Spezialisierung auf diesen Produktbereich. Neben Sanitätskraftwagen verschiedener Basisfahrzeugtypen verließ 1926 die erste motorisierte Zahnklinik Europas das Werk.

In den 1930er Jahren wurde – neben einem Omnibus-Sattelauflieger (Sattelzugomnibus) – die Produktpalette primär von der Entwicklung genormter Standard-Sanitätskraftwagentypen für das Rote Kreuz geprägt. Unterstützt durch eine ganze Reihe richtungweisender Patente entwickelte sich das Unternehmen zum Spezialisten auf diesem Sektor. Der hohe Bedarf neuer Krankenwagen bescherte den Christian Miesen Fahrzeug- und Karosseriewerken nach 1945 eine bedeutende Marktposition: Inklusive inzwischen hinzugekommener Exportaufträge wurden in manchen Jahren bis zu 1000 Fahrzeuge gebaut, darunter viele Spezialfahrzeuge.

Zu Beginn der 1960er Jahre deutete sich in der Notfallmedizin hinsichtlich der präklinischen Patientenversorgung ein Umdenken an, das bei Miesen in der Folge zur Entwicklung des „Hoch-Lang“-Krankentransportwagens und erster Unfall-Rettungswagen führte. Ende der 1960er Jahre wurde das Produktgruppen-Markenzeichen „Medimobil“ definiert.

Im Jahre 2004 geriet das als Familienbetrieb geführte Unternehmen in eine wirtschaftliche Krise und stellte im März 2004 den Insolvenzantrag.

Unter Leitung des Geschäftsführers Jürgen Krupp wurde die Nachfolgegesellschaft C. Miesen GmbH & Co

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. KG Anfang des Jahres 2005 neu gegründet und anschließend umstrukturiert. Der Produktionsbetrieb verlagerte seinen Standort in das südwestlich von Bonn gelegene Wachtberg-Villip und unterhielt im Zuge von Kapazitätsspitzen einen zusätzlichen in Andernach am Rhein gelegenen Produktionsbetrieb. Später wurde ein neuer Produktionsstandort in der ehemaligen Bundesdruckerei in der Bonner Südstraße erschlossen. Damit kehrte das Unternehmen nach Bonn zurück.

Die Produktpalette umfasst nicht nur Standardaufbauten auf den gängigen Basisfahrzeugen der Fahrzeughersteller, sondern auch eng mit dem jeweiligen Auftraggeber abgestimmte, individuelle Lösungen. Hierzu zählen insbesondere die nachfolgenden Aufbaukategorien:

Neben der traditionellen Einsatzfahrzeug-Produktpalette werden einige im Zusammenhang mit Katastrophenlagen stehende Projekte durchgeführt wie beispielsweise mobile Operationsräume als Rollcontainer für die deutsche Bundeswehr.

Heute ist das Unternehmen weltweit präsent und unterhält Vertretungen in den Benelux-Ländern, Österreich, Frankreich, der Schweiz, Liechtenstein, China sowie in den osteuropäischen, arabischen, afrikanischen und asiatischen Staaten. Zu den Kunden zählen alle namhaften Fahrzeughersteller und deren Autohäuser sowie Rettungsdienste, Feuerwehren, Bundeswehr, sowie private Krankentransportunternehmen und Gesundheitsministerien.

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart

Der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart ist ein Museum für Zeitgenössische Kunst im ehemaligen Empfangsgebäude des Hamburger Bahnhofs und Teil der Nationalgalerie Berlin.

Mitte der 1980er Jahre bot der Berliner Bauunternehmer Erich Marx an, der Stadt seine Privatsammlung zur Verfügung zu stellen. Daraufhin entschied der Berliner Senat im Jahr 1987, in dem ehemaligen Empfangsgebäude ein Museum für Gegenwartskunst einzurichten. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz erklärte sich bereit, die Trägerschaft zu übernehmen. Den vom Senat 1989 ausgeschriebenen Wettbewerb zum Umbau des Bahnhofsgebäudes gewann der Architekt Josef Paul Kleihues. Im November 1996 erfolgte die Neueröffnung durch eine Ausstellung mit Werken von Sigmar Polke

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. Seither sind hier als Teil der Nationalgalerie das Museum für Gegenwart – Berlin und das Joseph Beuys Medien-Archiv untergebracht.

Der offizielle Name des Museum lautet Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. In den Medien wird der Titel aber gerne verkürzt auf Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart oder Museum für Gegenwart.

Es sind Werke unter anderem von Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Roy Lichtenstein, Richard Long, Andy Warhol, Donald Judd und Cy Twombly ausgestellt. Die Bestände setzen sich aus Exponaten der Nationalgalerie und der Sammlung Marx zusammen

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. Die Sammlung Marx besteht aus rund 150 Bildern und etwa 500 Zeichnungen von Beuys und Warhol. Im März 1982 war sie erstmals in der Neuen Nationalgalerie in Teilen ausgestellt worden. Seit 2004 wurden Höhepunkte der Kunstsammlung von Friedrich Christian Flick als Leihgabe gezeigt. Diese Ausstellung wurde jedoch in der Öffentlichkeit kritisch diskutiert, da die Sammlung mit dem Erbe des Unternehmers Friedrich Karl Flick finanziert wurde, der als Kriegsprofiteur des NS-Regimes gilt und deswegen auch verurteilt wurde.

Ursprünglich sollten diese Leihgaben bis 2010 gezeigt werden. Zu Jahresbeginn 2008 schenkte Flick schließlich 166 Werke seiner Friedrich Christian Flick Collection dem Museum. Angesichts ihres Umfanges und ihrer Qualität bezeichnet die Stiftung Preußischer Kulturbesitz diese Schenkung als einzigartig in der Nachkriegszeit.

Weiterhin lässt das Konzept des Museums Raum für Wechselausstellungen aktueller Gegenwartskünstler.

Leiter des Museums ist seit 2001 der deutsche Kurator Eugen Blume.

Museum für Gegenwart:

Koordinaten:

Horst von Metzsch

Horst von Metzsch (* 14. Juni 1874 in Löbau; † 11. Juli 1946 in Gera) war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Artillerie, sowie Militärhistoriker.

Metzsch trat am 30. März 1891 als Fahnenjunker in das 1. Feldartillerie-Regiment Nr. 12 der Sächsischen Armee in Dresden ein, wurde am 20. April 1891 zum Fähnrich ernannt und in der Folgezeit am 20. Juni 1892 zum Leutnant sowie am 26. März 1899 zum Oberleutnant befördert. Als solcher erfolgte am 1. Oktober 1899 seine Versetzung in das 4. Feldartillerie-Regiment Nr. 48. Ein Jahr später kommandierte man Metzsch bis zum 14. Juli 1902 an die Preußische Kriegsakademie. Kurzzeitig fungierte er vom 23. April bis 19. Juni 1904 als Adjutant der 23. Feldartillerie-Brigade und wurde anschließend in die Personalabteilung des sächsischen Kriegsministerium versetzt sowie am 22. April 1905 zum Hauptmann befördert. Ab 1. April 1906 erfolgte seine Kommandierung zum Großen Generalstab nach Berlin, vom 21. September 1907 für drei Jahre die Versetzung als Batteriechef in das 4. Feldartillerie-Regiment Nr. 48 und anschließend wieder die Kommandierung in den Großen Generalstab. Metzsch war dann vom 22. April 1912 bis 11. Februar 1913 Erster Generalstabsoffizier der 1. Division Nr. 23. Als Major (seit 13. September 1912) fungierte er anschließend als diensttuender Flügeladjutant von König Friedrich III. von Sachsen.

Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs behielt Metzsch diese Stellung zunächst inne und kam am 13. Oktober 1914 als Erster Generalstabsoffizier in den Generalstab des XXVII. Reserve-Korps (II. Königlich Sächsisches). Mitte Dezember 1914 wechselte er als Zweiter Generalstabsoffizier in den Generalstab der 4. Armee. Metzsch erhielt dann am 1. April 1915 das Kommando über das Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 53, mit dem er an der Westfront zunächst in Flandern nordöstlich von Ypern eingesetzt wurde. Dann folgte die Verlegung in die Champagne. Metzsch gab das Regiment am 31. Juli 1916 wieder ab und wechselte als Chef des Generalstabes zur Etappen-Inspektion 3 und kurz darauf am 16. November 1916 in selbiger Funktion zum XII. (I. Königlich Sächsisches) Armee-Korps. Dort wurde Metzsch am 21. Mai 1917 Oberstleutnant.

Metzsch wurde nach Kriegsende in die Reichswehr übernommen und zunächst als Chef des Stabes des Wehrkreises IV verwendet. Ab 1. Oktober 1920 fungierte er dann als Chef des Stabes der 4. Division und wurde am 18. Dezember 1920 zum Oberst befördert. Es erfolgte am 11. April 1921 seine Versetzung in den Stab der 5. Division, wo er ab 15. Juni 1921 als Artillerieführer V eingesetzt wurde. Mertzsch wechselte am 1. Oktober 1922 in das Reichswehrministerium nach Berlin. Dort fungierte er bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst am 29. Februar 1928 als Inspekteur des Erziehungs- und Bildungswesens. Als solchen hatte man ihn zwischenzeitlich am 1. April 1924 zum Generalmajor sowie am 1. Februar 1927 zum Generalleutnant befördert.

Im Zivilleben betätigte Metzsch sich als Verfasser zahlreicher militärhistorischer Bücher und Schriften mcm taschen sale.

Metzsch erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten Tannenbergtag, den Charakter als General der Artillerie verliehen. Bereits am 26. August 1939 hatte man ihn zur Verfügung des Heeres gestellt und bis zum 30. September 1939 als Chef der Heeresarchive in Potsdam eingesetzt. Eine weitere Verwendung erfolgte danach nicht mehr.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden zahlreiche seiner Schriften in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.

Metzsch stammte aus der sächsisch-meißnisch-vogtländischen Adelsfamilie Metzsch und war verwandt mit dem sächsischen Kriegsminister und General Bernhard von Rabenhorst.

Web-basierter Elektronischer Rechtsverkehr

Der web-basierte Elektronische Rechtsverkehr, kurz webERV ist eine seit 1

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. Jänner 2007 angebotene Dienstleistung des E-Justice oder E-Government der österreichischen Justiz. Er stellt eine Erweiterung des davor existierenden Dienstes Elektronischen Rechtsverkehrs dar und hat diesen im Jahr 2009 abgelöst. Es wird damit die papierlose elektronische Kommunikation mit österreichischen Gerichten ermöglicht. Hauptanwendung sind sogenannte Mahnklagen sowie Exekutionsanträge (Anträge zur Vollstreckung), Anträge an das Firmenbuch sowie Anträge an das Grundbuch.

Eine besondere Form der papierlosen Kommunikation mit österreichischen Gerichten wird auch für Sachverständige und Gerichtsdolmetscher durch den Dokumenteneinbringungsservice (DES) im Rahmen der Verfahrensautomation Justiz geboten. Während der ERV für Rechtsanwälte, Notare, Banken und Versicherungen grundsätzlich verpflichtend zu nutzen ist, haben Sachverständige das DES im Regelfall nicht verpflichtend zu nutzen, für Dolmetscher ist es grundsätzlich nur auf freiwilliger Basis zu verwenden.

Der webERV erlaubt es, über das Internet Schriftsätze bei österreichischen Gerichten einzubringen. Dies war auch bisher schon mittels des Vorgängsystems „Elektronischer Rechtsverkehr“ (ERV) möglich. Dieser basierte jedoch auf einer Einwahl-Verbindung mittels Modem und einem proprietären Kommunikationsprotokoll.

Der webERV soll die Möglichkeiten des ERV erweitern, auf den neuesten technisch Stand bringen und durch Benutzung gängiger Standards wie XML und HTTP den Umgang mit dem System, insbesondere die Implementierung und Wartung von Softwaresystemen dafür, vereinfachen.

Durch webERV soll folgendes ermöglicht werden:

Die Rechtsgrundlage des webERV, wie auch des bisherigen ERV, findet sich in § 89a ff Gerichtsorganisationsgesetz. Die Details sind in der ERV Verordnung 2006 (BGBl. II Nr. 481/2005 mit diversen Novellen) geregelt. Die Rechtsanwaltsordnung sieht in § 9 Abs. 1a die Verpflichtung der Rechtsanwaltschaft zur Teilnahme am Elektronischen Rechtsverkehr vor.

Die Kommunikation mit dem Server erfolgt mittels HTTP über das öffentliche Internet, wobei XML-Dokumente durch Webservices (teilweise basierend auf SOAP) übertragen werden. Die Übertragung ist mittels SSL verschlüsselt. Der Benutzer wird durch die elektronische Signatur mittels eines digitalen Zertifikates authentifiziert.

Der webERV stellt lediglich eine Schnittstelle zur Verfügung. Auf diese können Programme, typischerweise Kanzlei-Software in Anwaltskanzleien und Notariaten, zugreifen.

Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme war nur die Kommunikationsform Einbringer → Gericht und Gericht → Einbringer möglich. Einbringer steht hier für jene Person welche elektronische Kommunikation mit Gerichten betreibt (z.B. Rechtsanwälte oder Notare, aber auch Rechtsabteilungen in großen Unternehmen und Forderungsbetreibungen). Als Ausbaustufe wurde ab 1. Juli 2008 die Kommunikationsform Anwalt → Anwalt in Betrieb genommen. Diese Kommunikationsform ist in Österreich als §112 ZPO-Zustellung gesetzlich geregelt

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. Die §112 ZPO-Zustellung wird zwar mit webERV-Technologie realisiert, aber vom Bundesministerium für Justiz nicht ausdrücklich als Bestandteil des webERV bezeichnet. Weiters dürfen ab 1.Juli 2008 Revisionsverbände, Steuerberater und andere Gruppen Jahresabschlüsse über den webERV an Firmenbuchgerichte übermitteln.

Als weitere Ausbaustufe ist seit 1. Februar 2009 das Grundbuchverfahren möglich. Per 1. November 2009 trat für Rechtsanwälte und Notare dafür eine Verwendungspflicht in Kraft. Ab Oktober 2011 ist die Verwendung des webERV auch für Banken und Versicherungen verpflichtend.

Weiters wurde auch das Europäische Mahnverfahren in den österreichischen webERV integriert und ist bei nationaler Anwendung für Rechtsanwälte verpflichtend zu nutzen.

Zudem werden ab Juli 2012 elektronische Verwaltungszustellungen in den ERV integriert, diese aber für keine Gruppe verpflichtend, sondern nur auf freiwilliger Basis

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.

Der Verfassungsgerichtshof ist seit Anfang April 2013 am ERV-System angeschlossen. Der ERV mit dem Bundesverwaltungsgericht wurde per 1. Oktober aufgenommen. Die Betriebsaufnahme mit dem Verwaltungsgerichtshof wird für November 2014 erwartet.

Eine verpflichtende Teilnahme für gesetzliche Sozialversicherungen gilt gesetzlich ab dem 1. Januar 2014.

Aufgrund einer Vereinbarung zwischen den ERV-Dienstleistungsunternehmen, den Herstellern von Rechtsanwaltssoftware, namhaften österreichischen Versicherungsunternehmen und den Rechtsanwaltskammern (vertreten durch deren Tochterunternehmen Archivium) ist es seit Mitte 2010 möglich, Schadenmeldungen und Deckungsanfragen von Rechtsanwälten an bestimmte Rechtsschutzversicherer zu senden.

Bei genauer sprachlicher Betrachtung ist die Bezeichnung webERV eigentlich irreführend, da dieser Kommunikationsdienst nicht im WWW angeboten wird, sondern über Webservice-(SOAP-/XML-) Mechanismen läuft. Das Justizministerium erwägt daher derzeit, von der Bezeichnung webERV zu ERV zurückzukehren.

Johann Gottlieb Rudolphi

Johann Gottlieb (Polycarp) Rudolphi (* 24. Juli 1760 in Friedland (Mecklenburg); † 31. Januar 1838 ebenda) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher, Pastor an der Pfarrkirche St. Marien (Friedland) und mecklenburgischer Geschichtsforscher.

Johann Gottlieb Rudolphi stammte aus einer mecklenburgischen Pastorenfamilie, die über drei Generationen die Pastoren der Marienkirche in Friedland stellte. Er war ein Sohn von Polycarp Gottfried Rudolphi (1733–1786) und dessen Frau Maria Christina, geb. Kortüm. Er besuchte die Gelehrtenschule in Friedland und studierte von 1779 bis 1781 Evangelische Theologie an der Universität Göttingen. Nach Abschluss seines Studiums wurde er zunächst Hauslehrer in Neubrandenburg. 1786 übernahm er nach dem Tod seines Vaters dessen Pfarrstelle an der Marienkirche Friedland. Hier wirkte er bis an sein Lebensende und konnte 1836 sein 50-jähriges Amtsjubiläum feiern.

Er war verheiratet mit Christiane, geb

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. Masch (1767–1844), einer Tochter des Strelitzer Superintendenten Andreas Gottlieb Masch. Das Paar hatte einen Sohn und fünf Töchter. Zum Amtsjubiläum versammelten sich 34 Enkel und Urenkel.

Seit 1835 war er Mitglied des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Er forschte zur Geschichte und Natur Mecklenburgs und baute sich eine große Sammlung mecklenburgischer Naturalien und Antiquitäten auf. Diese beträchtlichtse Privatsammlung ihrer Art in ganz Mecklenburg ging nach seinem Tod an seinen Sohn, den Mirower Physicus Bernhard Rudolphi (1799–1864). Ein Großteil kam 1842 in die Großherzogliche Altertümersammlung zu Neustrelitz, ein kleinerer Teil später an dessen Sohn Adolph Rudolphi, darunter eine bei Mirow gefundene Achat-Gemme und ein bei Lübbersdorf gefundener römischer Tripus, die 1880 zur Tagung der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft in Berlin ausgestellt wurden.

Er war Ehrenmitglied der 1800 gegründeten Mecklenburgischen Naturforschenden Gesellschaft zu Rostock.

Ostalpen-Meier

Der Ostalpen-Meier (Asperula neilreichii) ist eine seltene Pflanzenart aus der Familie der Rötegewächse (Rubiaceae).

Der Ostalpen-Meier wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 15 Zentimeter erreicht und dichte, polsterförmige Rasen bildet. Der Stängel ist im Gegensatz zum Hügel-Meier unflexibel. Nach dem Bestimmungsschlüssel von Adler/Oswald/Fischer sind die unteren zurückgekrümmten, verkehrt-eiförmigen Stängelblätter auch in der Blütezeit erhalten, während sie beim nah verwandten Hügel-Meier verdorrt sind. Die mittleren und oberen Stängelblätter sind nicht kürzer als die Stängelglieder und manchmal eher länger. Die Krone der dicht beisammen stehenden Blüten ist rosa gefärbt und außen glatt. Die Früchte sind kaum warzig.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.

Das Verbreitungsgebiet des Ostalpen-Meiers reicht von den nordöstlichen Alpen bis zu den westlichen Karpaten. Er kommt als Nunatakrelikt beispielsweise in den Chiemgauer Alpen und den Ammergauer Alpen in Höhenlagen zwischen 1630 und 2050 Metern vor. Besonders auf alpinen und subalpinen Schutthalden-Pflanzengesellschaften ist der Ostalpen-Meier anzutreffen.

Als Standort bevorzugt der Ostalpen-Meier in den Chiemgauer Alpen den Wettersteinkalk und am Geigelstein den Hauptdolomit. Er gedeiht auf „Kalkstein-Schwarzerden“, sogenannten Rendzinen. In Österreich ist der Ostalpen-Meier in den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, der nördlichen Steiermark und möglicherweise auch in Salzburg anzutreffen.

Die Art wurde 1988 von Frankl auch im Tiroler Teil der Allgäuer Alpen an der Hundsarschscharte an der Schlicke in 1750–1850 m Meereshöhe in Polstern von Carex firma entdeckt.

Otto Sendtner fand den Ostalpen-Meier 1850 am Geigelstein wahrscheinlich als Erster, ordnete ihn aber dem Hügel-Meier zu

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. Er gab als Verbreitungsgebiet „Alpen in der Höhe von 5514 Pariser Fuß“ an. Die Erstbeschreibung erfolgte 1859 durch den Wiener Botaniker und Juristen August Neilreich in seinem Buch Flora von Niederösterreich, allerdings als Varietät des Hügel-Meier von Asperula cynanchica var. alpina. Neilreich fand diese Pflanzenart damals „im Saugraben des Schneeberges, auf der Schütt der Griesleiten in der Prein, hier häufig.“ 1883 erkannte der Wiener Botaniker Günther Beck den Ostalpen-Meier als eigene Art an und gab ihm, weil das Epithet alpina im Artrang schon an eine andere Asperula-Art vergeben war, den Namen Asperula neilreichii.

Bilder:

Kaufbach (Wilsdruff)

Koordinaten:

Lage von Kaufbach in Wilsdruff

Kaufbach ist ein Ortsteil der sächsischen Stadt Wilsdruff im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Kaufbach liegt im Tal des Kaufbaches, der in Wilsdruff in die Wilde Sau mündet. Im Norden Kaufbachs liegt die Bundesautobahn 4, im Osten die Bundesautobahn 17.

Um Kaufbach liegen die Orte

Kaufbach wurde 1281 als „Cofbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort ist als Waldhufendorf angelegt. Seit 1952 ist Kaufbach zum Kreis Freital (später Landkreis) gehörig. Am 1. Januar 1973 wurde der bis dahin eigenständige Ort nach Wilsdruff eingemeindet. Ab 1994 war Kaufbach dem Landkreis Meißen angehörig. 1998 wurde Kaufbach vom Landkreis Meißen an den Weißeritzkreis abgegeben. 2008 ging der Wilsdruffer Ortsteil in den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über.

Birkenhain&nbsp

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;| Blankenstein | Braunsdorf | Grumbach | Grund&nbsp

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;| Helbigsdorf | Herzogswalde | Kaufbach&nbsp

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;| Kesselsdorf | Kleinopitz | Limbach | Mohorn | Oberhermsdorf

Industrieschnee

Als Industrieschnee bezeichnet man Schnee, der durch Emissionen (vor allem von Wasserdampf und Kondensationskernen) von Industrieanlagen hervorgerufen wird. Industrieschnee ist somit ein Beispiel für eine anthropogene

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, das heißt vom Menschen verursachte Beeinflussung des Wetters.

Eine wichtige Bedingung für die Entstehung von Industrieschnee ist das Vorliegen von besonderen Wetterbedingungen, wie Nebel oder hochnebelartige Bewölkung, eine ausgeprägte Temperatur-Umkehrschicht (Inversion) in Bodennähe, geringe Luftbewegung und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Diese Wetterlagen sind lokal bedingt und können in der Mitteleuropäischen Klimazone (Warmgemäßigtes Klima) von November bis Februar auftreten.

Der Schnee ist feinkörniger als normaler Schnee (Naturschnee), da er aus deutlich geringeren Höhen als dieser stammt (100 bis 200 m) und die Eiskristalle daher nicht genügend Zeit haben, sich voll auszubilden. Er ist lokal begrenzt und je nach Quelle des Wasserdampfes und der Kondensationskeime gegebenenfalls auch stärker mit Schadstoffen belastet als herkömmlicher Schnee. Industrieschnee haftet aufgrund seiner feinen Körnung wie Reif auch noch an (und in) Objekten, die bei natürlichem Schneefall davon nicht betroffen wären, weil herkömmlicher Schnee bereits wieder abfallen würde (Gewicht pro Auflagefläche), oder bestimmte Stellen (Äste innerhalb von Baumkronen) nicht erreichen würde. Die Beschaffenheit des Industrieschnees wird auch, gemäß unterschiedlicher Beobachtungen, als besonders leicht und als feinkörnig beschrieben, da bei manchen Industrieschneefällen die Kristalle in Bodennähe nur noch sehr langsam zu Boden sinken und im betroffenen Gebiet einen sehr feinen, „glitzernden“ Schneefall, quasi „Schneestaub“ verursachen, ähnlich den Schneeverwehungen an Berggipfeln und -graten. Dieses Phänomen kann man besonders gut bei Nacht in Städten und bei eingeschalteter Straßenbeleuchtung beobachten.

Unklar ist noch, wer für Schäden

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, die durch Industrieschnee entstehen, haftet (z.B. Auffahrunfälle, Stürze, Kosten für Streugut, etc.). Anhand der gebundenen Aerosole in den Kondensationskeimen könnte relativ einfach festgestellt werden, welche Fabrik für den Ausfall des Industrieschnees verantwortlich ist und in Regress genommen werden kann (Verursacherprinzip).

Marsabit County

Marsabit County (bis 2010 Marsabit District) ist ein County im Norden von Kenia. Die Hauptstadt ist Marsabit. Im County lebten 2009 291.166 Menschen auf 66.923,1 km². Bis 1995 bildeten der Marsabit County und der Moyale District einen Bezirk. Das Marsabit County ist nach dem Turkana County das zweitgrößte County in Kenia und nimmt mehr als 10 % der Fläche des gesamten Landes ein. Im Westen grenzt das County an den Turkana-See. Marsabit County gliedert sich in die Divisionen Central, Gadamoji, Laisamis, Maikona, Loiyangalani und North Horr auf. Am Mount Marsabit liegt der 1550 km² große Marsabit-Nationalpark.

Das Klima im County ist arid

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, nur 10 % der Fläche gilt als landwirtschaftlich nutzbar mcm taschen sale. Im Jahr 2003 lebten 45 % der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze, 90 % der Bevölkerung hat keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser. Mehr als 80 % der Bevölkerung sind des Lesens und Schreibens nicht mächtig.

Die Menschen im Marsabit County leben hauptsächlich von der Viehzucht. Dabei werden hauptsächlich Zebus, Ziegen und Schafe gezüchtet. Auf den wenigen landwirtschaftlich nutzbaren Flächen werden neben Mais Bohnen und Getreide angebaut, außerdem Kaffeebohnen, Kath und Hülsenfrüchte. Am Turkana-See wird Fischfang betrieben.

Mitglieder der Elgume

Ein Dorf der Egume aus der Vogelperspektive

Der Bezirk verfügt über das Marsabit County Hospital mit 86 Betten in der Hauptstadt Marsabit. Mehr als 20&nbsp

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;% der Kinder waren im Jahr 2003 untergewichtig, 8,6 % der Kinder versterben vor ihrem 5. Geburtstag.

Baringo | Bomet | Bungoma | Busia | Elgeyo-Marakwet | Embu | Garissa | Homa Bay | Isiolo | Kajiado | Kakamega | Kericho | Kiambu | Kilifi | Kirinyaga | Kisii | Kisumu | Kitui | Kwale | Laikipia | Lamu | Machakos | Makueni | Mandera | Marsabit | Meru | Migori | Mombasa | Murang’a | Nairobi | Nakuru | Nandi | Narok | Nyamira | Nyandarua | Nyeri | Samburu | Siaya | Taita-Taveta | Tana River | Tharaka-Nithi | Trans-Nzoia | Turkana | Uasin Gishu | Vihiga | Wajir | West Pokot

Bandy-Weltmeisterschaft 1979

Die 11. Bandy-Weltmeisterschaft wurde vom 27. Januar bis 4. Februar 1979 in Schweden ausgetragen. Der Sowjetunion gelang der elfte Titelgewinn in Folge vor Schweden und Finnland.

Es wurde eine Hin- und eine Rückrunde ausgespielt, womit jedes Team zweimal aufeinander traf und insgesamt sechs Spiele zu bestreiten hatte.

Die Spiele der Weltmeisterschaft wurden in Vänersborg, Trollhättan, Göteborg, Kungälv, Köping, Uppsala, Katrineholm, Stockholm und Eskilstuna ausgetragen.

Am Turnier nahmen die folgenden 4 Mannschaften teil:

Finnland 1957 | Norwegen 1961&nbsp

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;| Schweden 1963 | Sowjetunion 1965 | Finnland 1967 | Schweden 1969 | Schweden 1971 | Sowjetunion 1973 | Finnland 1975 | Norwegen 1977 | Schweden 1979 | Sowjetunion 1981 | Finnland 1983 | Norwegen 1985 | Schweden 1987 | Sowjetunion 1989 | Finnland 1991 | Norwegen 1993 | Vereinigte Staaten 1995 | Schweden 1997 | Russland 1999 | Finnland und Schweden 2001 | Russland 2003 | Schweden und Ungarn 2004 | Russland 2005 | Schweden 2006 | Russland 2007 | Russland 2008 | Schweden 2009 | Russland 2010 | Russland 2011 | Kasachstan 2012 | Schweden und Norwegen 2013 | Russland 2014 | Russland 2015 | Russland 2016 | Schweden 2017